Praxis-Test: AMD Radeon HD 7950 (Grafikkarte)
Die Radeon HD 7950 ist das zweite Modell aus AMDs brandneuer Southern-Islands-Serie. Die Radeon HD 7970 haben wir bereits im Dezember des vorigen Jahres ausführlich getestet. Dabei kam heraus: Die HD 7970 ist die schnellste Grafikkarte auf dem Markt. Nun kommt die kleine Schwester auf den Markt, die zwar etwas weniger Performance bringen, dafür aber auch nicht so viel kostet. Trotzdem ist der Preis der HD 7950 nicht gerade niedrig: AMD setzt den UVP bei 450 Euro an - der Straßenpreis dürfte sich zu Anfang bei 420 Euro einpendeln. Das ist eine Menge Holz für eine Grafikkarte, die nicht mal die Schnellste ihrer Klasse ist.
Technisch liegt die Radeon HD 7950 auf einem sehr hohen Niveau: Die zu Grunde liegende GPU trägt die Bezeichnung Tahiti Pro und ist im modernen 28-nm-Verfahren gefertigt. AMD spendiert dem Karte 1.792 Shader-Prozessoren und einen 3 GByte großen Framebuffer (GDDR5). Letzterer ist über ein 384 Bit breites Speicher-Interface an die GPU gebunden. Standardmäßig betreibt AMD sein Referenz-Modell mit 800 MHz GPU-Takt und 1.250 MHz Speicher-Takt. Hersteller sollen jedoch über Custom-Kühllösungen auch höhere Taktraten ausliefern dürfen. Die HD 7950 ist für den Betrieb auf einem Mainboard mit PCI-Express 3.0 ausgelegt und unterstützt selbstverständlich die neuesten Grafik-Schnittstellen inklusive DirectX 11. Quelle URL: http://rss.chip.de/c/573/f/7439/s/1c4858
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