Über 40-Jährige mit bisher unterschätztem Interesse an Computerspielen
Bislang wurde dem Thema Gaming in der Altersgruppe der 40- bis 65-Jährigen nur wenig Beachtung geschenkt. Neue Studien unter Besuchern der Spielewebsite
www.zylom.de
ergaben jedoch, dass immer mehr Menschen dieser Altersklasse selbst aktiv Computerspiele nutzen. Die Altersgruppe 40+ beschäftigt sich gerne mit Casual Games, die einfach und schnell gespielt werden können.
"Menschen mittleren Alters arbeiten immer häufiger mit Computern und machen dadurch auch Bekanntschaft mit Computerspielen", so Psychologe Marcelino Lopez, der unter anderem auch die kostenlose Datingsite RelatieKlik.nl gegründet hat. "Hierdurch löst sich der Widerstand gegen Computerspiele schnell in Luft auf."
Zylom by RealGames bietet einfach und schnell erlernbare Spiele an. "Unsere Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Frauen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren. Wir stellen jedoch fest, dass immer mehr Menschen zwischen 40 und 65 Jahren aufwärts unsere Plattform nutzen", sagt Hein Medema, Marcom-Manager bei Zylom by RealGames. "Unsere Besucherzahlen zeigen, dass sich die Anzahl der Besucher aus der Altersklasse zwischen 40 und 65 Jahren im Vergleich zu 2008 verdoppelt hat. Vor allem Kartenspiele, Puzzles und Mahjong sind bei dieser Zielgruppe beliebt." Zudem wurde festgestellt, dass Frauen mittleren Alters auch immer häufiger Mitteilungen über die Spiele ins Internet stellen. Dies wird darauf zurückgeführt, dass Computerspiele für Frauen häufig der erste Kontakt mit sozialen Netzen sind.
Marcelino Lopez erklärt, dass die Skepsis gegenüber dem Gamen auch lange Zeit auf Unwissenheit beruhte. Ältere Menschen gingen oft davon aus, dass Computerspiele süchtig machen und einen negativen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern haben. Eltern haben sich lange Zeit Sorgen darüber gemacht, dass das soziale Leben der Kinder leidet, da sie zu viel Zeit vor dem Computer verbringen. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sich das soziale Leben durch den Computer verändert hat. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Erfindung des Fernsehens damals zu der gleichen Besorgnis geführt hat. Je mehr das Fernsehen eingebürgert wurde, desto geringer wurden die Folgen des Fernsehkonsums bewertet. Vergleichbares geschieht nun mit dem Gamen. Zahlreiche Forschungen belegen außerdem, dass Computerspiele eine intelligente Lernumgebung bieten. Computerspiele werden beispielsweise vielfach im Schulunterricht eingesetzt. Jugendliche erlernen allgemeine Fähigkeiten, wie den Umgang mit dem Computer, verbessern ihre Sprachfertigkeiten, entwickeln ein schnelleres Reaktionsvermögen und fördern ihre Koordination. Relativ einfache Spiele bieten auch bisher ungeübten Personen die Möglichkeit, spielerisch den Umgang mit einem Computer zu erlernen.
Quelle: Kafka Kommunikation GmbH & Co.KG
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