Immer mehr Software im Auto
Die Vielfalt der Auto-Software nimmt ständig zu und ist dabei sicher, interaktiv und kommunikativ. Am 04. und 05. Mai beschäftigt sich die 10. EUROFORUM-Jahrestagung in Stuttgart ausführlich mit dem Thema „Software im Automobil“.
Moderne Fahrzeuge sind heute mit Software-Systemen für Steuerungs- und Funktionalitätsvielfalt ausgestattet, die von Fahr- und Sicherheitsassistenten über Entertainment- und Kommunikationsanlagen bis hin zu Navigationsgeräten und Energieeffizienzsystemen reichen. Nach Angaben der Fraunhofer Gesellschaft steuern bis zu 80 eingebettete Rechensysteme, Steuergeräte und rund ein Gigabyte Software sämtliche Komponenten und technischen Extras in einem Automobil.
Daraus ergeben sich neue Herausforderungen bei der Integration der unterschiedlichen Software-Systeme im Auto, die u.a. in Stuttgart diskutiert werden. Die Bedeutung der Software als eines der wichtigsten Wertschöpfungstreiber in der Automobilindustrie werden von Experten aus Forschung und Entwicklung sowie der Automobilindustrie vorgestellt. Der Status quo beim Industriestandard AUTOSAR wird ebenso beleuchtet wie die Rolle der Software bei alternativen Antrieben und zur weiteren CO2-Reduzierung.
Dr. Rolf Zöller (Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG) stellt am Beispiel der Systemintegration bei Porsche die Rolle der Software und die Auswirkungen auf die Funktionsverteilung vor. Welche Geschäftsmodelle sich aus der Entwicklung der Software für die Autoindustrie ergeben können, erläutert Dr. Walter Grote (Robert Bosch GmbH). Die "hoch-spannende" Zukunft der Autosoftware beschreibt Gerhard Wagner (Audi Electronics Venture GmbH). Ein weiterer Fokus der etablierten EUROFORUM-Konferenz ist die Funktionssicherheit. Ort der Veranstaltung ist das Millenium Hotel und Resort in Stuttgart.
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