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Arbeitssuchende möchten für ihren künftigen Chef attraktiver sein

Careerbuilder, weltweit führender Anbieter von Lösungen für das Personalwesen, hat in einer unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern in ganz Europa durchgeführten aktuellen Umfrage festgestellt, dass Arbeitssuchende durchaus bereit sind, Änderungen an ihrem Äußeren vorzunehmen, um für potenzielle Arbeitgeber attraktiver zu sein.

Der Konkurrenzkampf ist hart geworden: Immer mehr Arbeitssuchende bewerben sich um immer weniger Arbeitsstellen. Das erfordert auch ganz besondere Maßnahmen. Die Umfrage zeigt, dass immerhin 46 Prozent aller Arbeitnehmer in Europa, die im letzten Jahr eine Vollzeitstelle verloren haben, ihr äußeres Erscheinungsbild verändern, weil sie hoffen, dadurch einen besseren Eindruck zu hinterlassen.

Auf die Frage, was unternommen wurde, um das Aussehen zu verändern, gaben 18 Prozent an, sich anders oder schicker anzuziehen, um jünger oder auch älter zu wirken. Zehn Prozent haben ihr Gewicht reduziert, und immerhin noch sechs Prozent veränderten Haarfarbe oder Frisur bzw. verwendeten mehr Make-up oder ließen ihre Zähne aufhellen. Sogar so drastische Maßnahmen wie kosmetische Faltenunterspritzung, Schönheitsoperationen oder die Entfernung von Tätowierungen wurden in Kauf genommen. Rund 33 Prozent der Befragten gaben an, ihren Online-Auftritt oder ihre Profile in sozialen Netzwerken angepasst zu haben, um professioneller auf Arbeitgeber zu wirken.

Um einen neuen Arbeitsplatz zu finden, sind viele auch bereit, ihre Jobsuche auf andere Berufe auszuweiten und sich auf Stellen zu bewerben, die sie vor der Wirtschaftskrise nicht interessiert hätten. Über 70 Prozent der Jobsuchenden bewerben sich auch auf Stellen, für die sie überqualifiziert sind, oder für die sie eine geringere Bezahlung in Kauf nehmen müssten. 64 Prozent sind bereit, für ihre neue Arbeitsstelle in eine andere Stadt oder ein anderes Land zu ziehen.
"Die Arbeitnehmer von heute müssen sich mit Rekordarbeitslosenzahlen abfinden und sich darauf einstellen, dass die Suche nach einem Arbeitsplatz länger dauert als zuvor", sagte Farhan Yasin, Präsident von CareerBuilder EMEA. "Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, werden sich Arbeitgeber zunächst darauf konzentrieren, in umsatzstarken Bereichen Stellen zu schaffen sowie in Bereichen, die wichtig sind für Kundenbindung und Innovation. Überlegen Sie sich vor diesem Hintergrund, inwiefern Ihr Werdegang für diese Bereiche relevant ist und dehnen Sie Ihre Stellensuche auf neue Branchen und Berufsfelder aus."
 

   

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